Northern Landscapes – Coastline.
An der Küste beginnt die Landschaft, sich aufzulösen. Zwischen Meer und Land entsteht ein Raum, der sich ständig verändert – geformt von Wind, Wasser und Licht. Die Küste zeigt sich hier nicht als Ort, sondern als Übergang. Horizonte verschieben sich, Strukturen verlieren an Schärfe, und das Gleichgewicht zwischen Fläche und Tiefe bleibt fragil.
In den frühen Stunden wirkt die Küste zurückgenommen, fast entrückt. Das Licht tastet sich über Wasser und Strand, reduziert Formen und lässt eine stille Weite entstehen. Diese Bilder folgen keinem festen Blickpunkt. Sie bewegen sich entlang der Grenze – dort, wo Landschaft nicht endet, sondern offen bleibt.